Am Hackathon Winterthur entwickelten 120 junge Talente am ersten Februarwochenende 2026 über 20 konkrete Lösungen für reale Herausforderungen. Innerhalb von nur 48 Stunden entstanden zukunftsweisende Konzepte für Swisscom, SWICA, die Raiffeisenbank Winterthur und die Stadt Winterthur.

Geschwindigkeit wird zum immer grösseren Wettbewerbsvorteil – gerade auch mit der zunehmenden Präsenz von KI und Social Media, die zu dieser Beschleunigung beitragen. Entsprechend wertvoll war der Hackathon Winterthur für die teilnehmenden Organisationen. Denn an einem Hackathon werden innert 48 Stunden Ideen für reale Herausforderungen der Firma entwickelt, skizziert und präsentiert. Die Teilnehmenden waren 60 Prozent Studierende von der ZHAW, 40 Prozent Studierende von anderen Hochschulen und Universitäten, Informatik-Lernende und Arbeitstätige aus verschiedenen Berufen und Branchen – eine bereichernde, interdisziplinäre Durchmischung, wie Teilnehmerin Zoe Stauffegger betont: «Für mich war die interdisziplinäre Zusammenarbeit, der enge Austausch mit dem Challenge-Geber, Stadt Winterthur, und das inspirierende Umfeld eine sehr tolle Erfahrung.» Ein Teilnehmer und Informatik-Lernender ergänzt: «Hier kann ich ein Projekt von A bis Z durchdenken und Entscheidungen mittragen. Das gefällt mir und kenne ich von der Lehre sonst nicht.»

Die Teams formen sich erst am Event – es ist viel Teamwork erforderlich. Foto: Sydney Brickel

4 Challenges, 23 Lösungen für die Wirtschaft

Das Ziel des Hackathons ist es, innovative Ideen zu den Aufgabenstellungen, den sogenannten Challenges, zu entwickeln. Die Aufgaben kommen von Challenge-Partnern, die eine ungelöste geschäftliche Herausforderung haben und Inputs von aussenstehenden, unvoreingenommenen Personen willkommen heissen. Die Challenges für den Hackathon Winterthur 2026 waren folgende:

  • SWICA Santé24 suchte nach innovativen Ideen für einen Vorsorge-Guide, der Menschen hilft, ihre Gesundheit proaktiv zu managen.
  • Raiffeisen Winterthur suchte innovative und reichweitenstarke Marketingideen, die es von einer Bank noch nie gegeben hatte.
  • Swisscom suchte visionäre Nutzungsszenarien für Smart Glasses – Services, Geschäftsmodelle oder Interaktionsformen
  • Die Stadt Winterthur suchte nach digitalen Lösungen, neuen Services oder smarten Prozessen, um Winterthur innovativ und nachhaltig zu stärken.

Die Zusammenarbeit zwischen der lokalen Wirtschaft und den Teilnehmenden macht den entscheidenden Unterschied. Foto: Sydney Brickel

Jeder Challenge-Partner ging mit fünf bis sechs Lösungsansätzen vom Hackathon Winterthur nach Hause. «Bereits die Fragen zu unserer Challenge haben erste spannende Gedanken angestossen,” sagt Livia Jacob von SWICA Santé24 und Kollegin Fenja Persello ergänzt: «Die Teilnehmenden haben ganz unbefangen Ideen eingebracht und wir nehmen einige neue Ansätze mit in die Firma.» Die beste Lösung pro Challenge wurde zudem am Sonntagnachmittag nach den Präsentationen von der Jury ausgewählt und ausgezeichnet. Die Gewinnerprojekte waren:

  • Die SWICA Santé24-Challenge gewann das Team “Salü Genese”, das kontinuierlich an Vorsorgeuntersuchungen erinnert – individuell auf die familiären Gesundheitsgeschichten bezogen, mit machbaren Vorschlägen für Präventionsmassnahmen und spezifischen Informationen zu persönlich relevanten Gesundheitsthemen.
  • Die Raiffeisenbank Winterthur-Challenge gewann das Team “Mir sind Winti” mit einem Marketingkonzept, das die Raiffeisenbank Winterthur noch stärker in die Gesellschaft und Wirtschaft einbezieht und so mit Präsenz und starker Identifikation mit Winterthur zu einem richtigen Winterthurer macht.
  • Die Swisscom-Challenge gewann das Team “Verisight”, das Smart Glasses für Instandhaltungsaufgaben einsetzen will, um Personen in handwerklichen Berufen die Hände frei zu machen und den Arbeitsalltag beispielsweise beim Dokumentieren von Arbeitsschritten und Projektfortschritten zu vereinfachen.
  • Die Challenge der Stadt Winterthur, gestellt vom WinLab des Smart-City-Teams, gewann das Team “WinMate” mit einem Feature, das die Informationen und Fachbegriffe der Verwaltung in die Sprache übersetzt, in der die Bürger*innen denken – ein echter Brückenbauer zwischen der Winterthurer Bevölkerung und der Stadtverwaltung.

Das Hack Winterthur Siegerfoto 2026. Foto: Sydney Brickel

Challenge-Partner profitieren von frischen Ideen und Lösungsansätzen

Dieses Event-Format ist ein wahrer Katalysator für Innovation und Talentsuche. «Der HackWinterthur ist eine Plattform für Bildung, Innovation und Zusammenarbeit. Hier entstehen durch die Kombination aus menschlicher Kreativität, technologischen Möglichkeiten und wirtschaftlichem Denken solide Lösungen und echtem gesellschaftlichem Mehrwert – von Menschen für Menschen,» erklärt Florian Lüscher, Head of Hackathon beim Entrepreneur Club Winterthur. Zusätzlich wertvoll: Die Inputs der Teams entstehen aus einer externen und unbehafteten Sichtweise auf die Problemstellung und können so ganz neue Lösungsansätze hervorbringen. Simon Haltinner, Leiter Privatkundengeschäft bei der Raiffeisenbank Winterthur, sagt dazu: «Der grösste Mehrwert an der Teilnahme am Hackathon als Challenge-Partner ist für uns die Überwindung der Betriebsblindheit. Hier wird einem der Spiegel vorgehalten, und man wird von den Studierenden mit neuen Ansätzen herausgefordert.»

Die Challenge-Partner können die Ergebnisse der Teams in einem nächsten Schritt als Anstoss für eine eigene Lösung nutzen oder das Team um eine Zusammenarbeit bitten, in der die Lösungsansätze vertieft werden.

Unternehmerisch Denken und Handeln für mehr Innovationskraft

ZHAW Entrepreneurship als Mitorganisatorin bringt junge und gut ausgebildete Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Hack Winterthur und beweist damit zugleich die Bedeutung von unternehmerischem Denken und Handeln in den Studiengängen der ZHAW. Mirco Egloff, Teil des Rektorats und mitverantwortlich für die departementübergreifende ZHAW Entrepreneurship Initiative, sagt dazu: «Die Studierenden profitieren stark von diesem Event, weil sie Praxiserfahrung in interdisziplinären Teams sammeln und gleichzeitig Kontakte in die Wirtschaft und zu potenziellen Arbeitgebern knüpfen können. Als Co-Organisatorin des Hack Winterthur beweist die ZHAW ihre Positionierung als Entrepreneurial University einmal mehr.»

Am Hack Winterthur kann jeder einen Impact hinterlassen. Foto: Sydney Brickel

Alyssia Kugler
"Interviews mit Startups zu führen, ermöglicht es mir unserer Leserschaft Inspiration, Erfahrungswerte und authentische Einblicke ins Gründerleben und den Unternehmensaufbau zu geben."

FOUNDED

Videoformat

“23 Questions mit…”

In unserem neuen Format stellen wir Gründerinnen, Gründern oder Teammitgliedern 23 Fragen in einem One-Take – während wir durch die Firma gehen. Kein Skript, kein Cut, kein Studio. Nur echtes Startup-Leben.

23 Questions mit Scewo. 

Interview
Erfolgsgeschichten
Scaleups
Startups
Tipps
Geistiges Eigentum
Female Entrepreneur
Investoren & Fundraising

Am Hackathon Winterthur entwickelten 120 junge Talente am ersten Februarwochenende 2026 über 20 konkrete Lösungen für reale Herausforderungen. Innerhalb von nur 48 Stunden entstanden zukunftsweisende Konzepte für Swisscom, SWICA, die Raiffeisenbank Winterthur und die Stadt Winterthur.

Geschwindigkeit wird zum immer grösseren Wettbewerbsvorteil – gerade auch mit der zunehmenden Präsenz von KI und Social Media, die zu dieser Beschleunigung beitragen. Entsprechend wertvoll war der Hackathon Winterthur für die teilnehmenden Organisationen. Denn an einem Hackathon werden innert 48 Stunden Ideen für reale Herausforderungen der Firma entwickelt, skizziert und präsentiert. Die Teilnehmenden waren 60 Prozent Studierende von der ZHAW, 40 Prozent Studierende von anderen Hochschulen und Universitäten, Informatik-Lernende und Arbeitstätige aus verschiedenen Berufen und Branchen – eine bereichernde, interdisziplinäre Durchmischung, wie Teilnehmerin Zoe Stauffegger betont: «Für mich war die interdisziplinäre Zusammenarbeit, der enge Austausch mit dem Challenge-Geber, Stadt Winterthur, und das inspirierende Umfeld eine sehr tolle Erfahrung.» Ein Teilnehmer und Informatik-Lernender ergänzt: «Hier kann ich ein Projekt von A bis Z durchdenken und Entscheidungen mittragen. Das gefällt mir und kenne ich von der Lehre sonst nicht.»

Die Teams formen sich erst am Event – es ist viel Teamwork erforderlich. Foto: Sydney Brickel

4 Challenges, 23 Lösungen für die Wirtschaft

Das Ziel des Hackathons ist es, innovative Ideen zu den Aufgabenstellungen, den sogenannten Challenges, zu entwickeln. Die Aufgaben kommen von Challenge-Partnern, die eine ungelöste geschäftliche Herausforderung haben und Inputs von aussenstehenden, unvoreingenommenen Personen willkommen heissen. Die Challenges für den Hackathon Winterthur 2026 waren folgende:

  • SWICA Santé24 suchte nach innovativen Ideen für einen Vorsorge-Guide, der Menschen hilft, ihre Gesundheit proaktiv zu managen.
  • Raiffeisen Winterthur suchte innovative und reichweitenstarke Marketingideen, die es von einer Bank noch nie gegeben hatte.
  • Swisscom suchte visionäre Nutzungsszenarien für Smart Glasses – Services, Geschäftsmodelle oder Interaktionsformen
  • Die Stadt Winterthur suchte nach digitalen Lösungen, neuen Services oder smarten Prozessen, um Winterthur innovativ und nachhaltig zu stärken.

Die Zusammenarbeit zwischen der lokalen Wirtschaft und den Teilnehmenden macht den entscheidenden Unterschied. Foto: Sydney Brickel

Jeder Challenge-Partner ging mit fünf bis sechs Lösungsansätzen vom Hackathon Winterthur nach Hause. «Bereits die Fragen zu unserer Challenge haben erste spannende Gedanken angestossen,” sagt Livia Jacob von SWICA Santé24 und Kollegin Fenja Persello ergänzt: «Die Teilnehmenden haben ganz unbefangen Ideen eingebracht und wir nehmen einige neue Ansätze mit in die Firma.» Die beste Lösung pro Challenge wurde zudem am Sonntagnachmittag nach den Präsentationen von der Jury ausgewählt und ausgezeichnet. Die Gewinnerprojekte waren:

  • Die SWICA Santé24-Challenge gewann das Team “Salü Genese”, das kontinuierlich an Vorsorgeuntersuchungen erinnert – individuell auf die familiären Gesundheitsgeschichten bezogen, mit machbaren Vorschlägen für Präventionsmassnahmen und spezifischen Informationen zu persönlich relevanten Gesundheitsthemen.
  • Die Raiffeisenbank Winterthur-Challenge gewann das Team “Mir sind Winti” mit einem Marketingkonzept, das die Raiffeisenbank Winterthur noch stärker in die Gesellschaft und Wirtschaft einbezieht und so mit Präsenz und starker Identifikation mit Winterthur zu einem richtigen Winterthurer macht.
  • Die Swisscom-Challenge gewann das Team “Verisight”, das Smart Glasses für Instandhaltungsaufgaben einsetzen will, um Personen in handwerklichen Berufen die Hände frei zu machen und den Arbeitsalltag beispielsweise beim Dokumentieren von Arbeitsschritten und Projektfortschritten zu vereinfachen.
  • Die Challenge der Stadt Winterthur, gestellt vom WinLab des Smart-City-Teams, gewann das Team “WinMate” mit einem Feature, das die Informationen und Fachbegriffe der Verwaltung in die Sprache übersetzt, in der die Bürger*innen denken – ein echter Brückenbauer zwischen der Winterthurer Bevölkerung und der Stadtverwaltung.

Das Hack Winterthur Siegerfoto 2026. Foto: Sydney Brickel

Challenge-Partner profitieren von frischen Ideen und Lösungsansätzen

Dieses Event-Format ist ein wahrer Katalysator für Innovation und Talentsuche. «Der HackWinterthur ist eine Plattform für Bildung, Innovation und Zusammenarbeit. Hier entstehen durch die Kombination aus menschlicher Kreativität, technologischen Möglichkeiten und wirtschaftlichem Denken solide Lösungen und echtem gesellschaftlichem Mehrwert – von Menschen für Menschen,» erklärt Florian Lüscher, Head of Hackathon beim Entrepreneur Club Winterthur. Zusätzlich wertvoll: Die Inputs der Teams entstehen aus einer externen und unbehafteten Sichtweise auf die Problemstellung und können so ganz neue Lösungsansätze hervorbringen. Simon Haltinner, Leiter Privatkundengeschäft bei der Raiffeisenbank Winterthur, sagt dazu: «Der grösste Mehrwert an der Teilnahme am Hackathon als Challenge-Partner ist für uns die Überwindung der Betriebsblindheit. Hier wird einem der Spiegel vorgehalten, und man wird von den Studierenden mit neuen Ansätzen herausgefordert.»

Die Challenge-Partner können die Ergebnisse der Teams in einem nächsten Schritt als Anstoss für eine eigene Lösung nutzen oder das Team um eine Zusammenarbeit bitten, in der die Lösungsansätze vertieft werden.

Unternehmerisch Denken und Handeln für mehr Innovationskraft

ZHAW Entrepreneurship als Mitorganisatorin bringt junge und gut ausgebildete Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Hack Winterthur und beweist damit zugleich die Bedeutung von unternehmerischem Denken und Handeln in den Studiengängen der ZHAW. Mirco Egloff, Teil des Rektorats und mitverantwortlich für die departementübergreifende ZHAW Entrepreneurship Initiative, sagt dazu: «Die Studierenden profitieren stark von diesem Event, weil sie Praxiserfahrung in interdisziplinären Teams sammeln und gleichzeitig Kontakte in die Wirtschaft und zu potenziellen Arbeitgebern knüpfen können. Als Co-Organisatorin des Hack Winterthur beweist die ZHAW ihre Positionierung als Entrepreneurial University einmal mehr.»

Am Hack Winterthur kann jeder einen Impact hinterlassen. Foto: Sydney Brickel