Pflanzen kaufen klingt simpel. In der Realität ist es oft genau das Gegenteil: wenig Beratung, schwankende Qualität – und nach ein paar Wochen hängt alles schlapp herunter. Genau an diesem Punkt setzt feey an. Was 2020 als Online-Shop für Zimmerpflanzen gestartet ist, hat sich in wenigen Jahren zu einem Unternehmen entwickelt, das Pflanzen selbst produziert, erforscht, verpackt und verschickt – komplett in Eigenregie und mit Schweizer Wurzeln.
feey AG ist heute eine digital aufgebaute Pflanzenmarke, die Zimmer- und Outdoorpflanzen, handgebundene Blumensträusse und passendes Zubehör anbietet. Mit einer eigenen Vertical Farm in St. Gallen und einem spezialisierten Logistikzentrum in Uzwil kontrolliert das Team den gesamten Weg der Pflanze: vom ersten Wachstumsschritt bis ins Wohnzimmer der Kund:innen. Diese Mischung aus Know-how, operativer Stärke und Markenaufbau wurde mit dem SEF.Growth High Potential Label ausgezeichnet.
Wie alles anfing: Pflanzenkaufen kann frustrierend sein
Die Idee zu feey entstand aus einer simplen Beobachtung: Pflanzen kaufte man entweder schnell nebenbei im Supermarkt oder man stand ratlos im Gartencenter. Beides hatte wenig mit Freude oder Erfolg zu tun. Es fehlte an Orientierung, an verlässlicher Qualität und an Hilfe nach dem Kauf.
Die Gründer sahen darin eine Lücke. Statt einfach einen weiteren Shop zu bauen, wollten sie eine digitale Marke schaffen, die erklärt, begleitet und Verantwortung übernimmt. feey startete als Online-Shop für Zimmerpflanzen – mit starkem Fokus auf Service und Wissen. Ein Pflanzenfinder, persönliche Beratung per E-Mail, eine Pflanzen-Enzyklopädie und ein „Pflanzendoktor“-Chat machten aus einem simplen Kauf eine laufende Beziehung.
Das kam an. Innerhalb kurzer Zeit wurde feey zu einer bekannten Anlaufstelle für Pflanzenfans in der Schweiz, Deutschland und Österreich – besonders für Menschen, die Pflanzen mögen, aber keine Profis sind.
Ein Online-Shop allein hat nicht gereicht
Mit dem Wachstum zeigte sich aber schnell: Der grösste Schwachpunkt lag nicht im Marketing, sondern in der Lieferkette. Viele Pflanzen kamen aus dem Ausland, wurden schnell hochgezogen, mit synthetischen Pestiziden behandelt und legten lange Transportwege zurück. Das führte zu Qualitätsproblemen – und passte nicht zum Anspruch der Marke.
Also entschied sich feey für einen ungewöhnlichen Schritt: raus aus der reinen Händlerrolle, rein in Produktion, Forschung und Logistik. Das Unternehmen begann, selbst Pflanzen zu ziehen, eigene Prozesse aufzubauen und die Kontrolle über Qualität und Nachhaltigkeit zu übernehmen. Aus einem E-Commerce-Startup wurde Schritt für Schritt ein integrierter Pflanzenproduzent.
Pflanzen und alles drum und dran auch
Heute bildet dieses Setup das Fundament des gesamten Sortiments. Zimmerpflanzen sind weiterhin das Herzstück, viele davon werden intern weiterentwickelt oder komplett selbst produziert, damit sie robuster sind und länger halten. Outdoorpflanzen erweitern das Angebot über die Jahreszeiten hinweg.
Dazu kommen Accessoires wie Töpfe, Erde, Dünger, Pflanzenlampen und Textilien, die bewusst aufeinander abgestimmt sind. Und seit einiger Zeit gehören auch Schnittblumen dazu: handgebundene Sträusse, die per Paket verschickt werden – möglich gemacht durch dieselbe spezialisierte Logistik, die bereits den Versand lebender Pflanzen erlaubt.
Im Zentrum steht die Vertical Farm in St. Gallen. Hier produziert feey Schweizer Zimmerpflanzen ohne chemisch-synthetische Pestizide, mit eigenen Substraten und Nährstoffmischungen. Die interne Entwicklung wird von einem Mitgründer mit ETH-Zürich-Hintergrund als Biologe geleitet. Licht, Luftfeuchtigkeit und Bewässerung werden exakt auf jede Pflanzenart abgestimmt. Wichtig dabei: Die Pflanzen werden gezielt an Bedingungen in normalen Haushalten gewöhnt – damit sie auch nach dem Auspacken stabil bleiben.
Von der Ernte zum Versand
Nach der Ernte geht es weiter ins Logistikzentrum nach Uzwil. Dort werden die Pflanzen akklimatisiert und für den Versand vorbereitet. feey hat eigene Verpackungen entwickelt, die Töpfe und Blätter fixieren, Wurzeln schützen und Stress minimieren. Mehrmals täglich fahren Lieferungen zu Post- und DHL-Zentren, sodass Bestellungen in der Schweiz und im gesamten DACH-Raum schnell ankommen. Klassischer Paketversand funktioniert hier nicht – es braucht Logistik, die speziell für lebende Produkte gebaut ist.
Das Ziel ist klar: Pflanzen sollen nicht als kurzlebige Wegwerfprodukte enden, sondern lange Freude machen. Mit eigener Produktion, spezialisierter Logistik und enger Kundenbindung setzt feey auf langlebige, pestizidfreie Pflanzen mit transparenter Herkunft und echtem Support.
Damit hat das Unternehmen das Potenzial, die Pflanzenbranche nachhaltiger zu gestalten – in der Schweiz und darüber hinaus. Und ganz nebenbei mehr Natur, Wissen und Sicherheit in die Wohnungen der Menschen zu bringen.
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit SEF Growth entstanden.
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“23 Questions mit…”
In unserem neuen Format stellen wir Gründerinnen, Gründern oder Teammitgliedern 23 Fragen in einem One-Take – während wir durch die Firma gehen. Kein Skript, kein Cut, kein Studio. Nur echtes Startup-Leben.
23 Questions mit Scewo.
Pflanzen kaufen klingt simpel. In der Realität ist es oft genau das Gegenteil: wenig Beratung, schwankende Qualität – und nach ein paar Wochen hängt alles schlapp herunter. Genau an diesem Punkt setzt feey an. Was 2020 als Online-Shop für Zimmerpflanzen gestartet ist, hat sich in wenigen Jahren zu einem Unternehmen entwickelt, das Pflanzen selbst produziert, erforscht, verpackt und verschickt – komplett in Eigenregie und mit Schweizer Wurzeln.
feey AG ist heute eine digital aufgebaute Pflanzenmarke, die Zimmer- und Outdoorpflanzen, handgebundene Blumensträusse und passendes Zubehör anbietet. Mit einer eigenen Vertical Farm in St. Gallen und einem spezialisierten Logistikzentrum in Uzwil kontrolliert das Team den gesamten Weg der Pflanze: vom ersten Wachstumsschritt bis ins Wohnzimmer der Kund:innen. Diese Mischung aus Know-how, operativer Stärke und Markenaufbau wurde mit dem SEF.Growth High Potential Label ausgezeichnet.
Wie alles anfing: Pflanzenkaufen kann frustrierend sein
Die Idee zu feey entstand aus einer simplen Beobachtung: Pflanzen kaufte man entweder schnell nebenbei im Supermarkt oder man stand ratlos im Gartencenter. Beides hatte wenig mit Freude oder Erfolg zu tun. Es fehlte an Orientierung, an verlässlicher Qualität und an Hilfe nach dem Kauf.
Die Gründer sahen darin eine Lücke. Statt einfach einen weiteren Shop zu bauen, wollten sie eine digitale Marke schaffen, die erklärt, begleitet und Verantwortung übernimmt. feey startete als Online-Shop für Zimmerpflanzen – mit starkem Fokus auf Service und Wissen. Ein Pflanzenfinder, persönliche Beratung per E-Mail, eine Pflanzen-Enzyklopädie und ein „Pflanzendoktor“-Chat machten aus einem simplen Kauf eine laufende Beziehung.
Das kam an. Innerhalb kurzer Zeit wurde feey zu einer bekannten Anlaufstelle für Pflanzenfans in der Schweiz, Deutschland und Österreich – besonders für Menschen, die Pflanzen mögen, aber keine Profis sind.
Ein Online-Shop allein hat nicht gereicht
Mit dem Wachstum zeigte sich aber schnell: Der grösste Schwachpunkt lag nicht im Marketing, sondern in der Lieferkette. Viele Pflanzen kamen aus dem Ausland, wurden schnell hochgezogen, mit synthetischen Pestiziden behandelt und legten lange Transportwege zurück. Das führte zu Qualitätsproblemen – und passte nicht zum Anspruch der Marke.
Also entschied sich feey für einen ungewöhnlichen Schritt: raus aus der reinen Händlerrolle, rein in Produktion, Forschung und Logistik. Das Unternehmen begann, selbst Pflanzen zu ziehen, eigene Prozesse aufzubauen und die Kontrolle über Qualität und Nachhaltigkeit zu übernehmen. Aus einem E-Commerce-Startup wurde Schritt für Schritt ein integrierter Pflanzenproduzent.
Pflanzen und alles drum und dran auch
Heute bildet dieses Setup das Fundament des gesamten Sortiments. Zimmerpflanzen sind weiterhin das Herzstück, viele davon werden intern weiterentwickelt oder komplett selbst produziert, damit sie robuster sind und länger halten. Outdoorpflanzen erweitern das Angebot über die Jahreszeiten hinweg.
Dazu kommen Accessoires wie Töpfe, Erde, Dünger, Pflanzenlampen und Textilien, die bewusst aufeinander abgestimmt sind. Und seit einiger Zeit gehören auch Schnittblumen dazu: handgebundene Sträusse, die per Paket verschickt werden – möglich gemacht durch dieselbe spezialisierte Logistik, die bereits den Versand lebender Pflanzen erlaubt.
Im Zentrum steht die Vertical Farm in St. Gallen. Hier produziert feey Schweizer Zimmerpflanzen ohne chemisch-synthetische Pestizide, mit eigenen Substraten und Nährstoffmischungen. Die interne Entwicklung wird von einem Mitgründer mit ETH-Zürich-Hintergrund als Biologe geleitet. Licht, Luftfeuchtigkeit und Bewässerung werden exakt auf jede Pflanzenart abgestimmt. Wichtig dabei: Die Pflanzen werden gezielt an Bedingungen in normalen Haushalten gewöhnt – damit sie auch nach dem Auspacken stabil bleiben.
Von der Ernte zum Versand
Nach der Ernte geht es weiter ins Logistikzentrum nach Uzwil. Dort werden die Pflanzen akklimatisiert und für den Versand vorbereitet. feey hat eigene Verpackungen entwickelt, die Töpfe und Blätter fixieren, Wurzeln schützen und Stress minimieren. Mehrmals täglich fahren Lieferungen zu Post- und DHL-Zentren, sodass Bestellungen in der Schweiz und im gesamten DACH-Raum schnell ankommen. Klassischer Paketversand funktioniert hier nicht – es braucht Logistik, die speziell für lebende Produkte gebaut ist.
Das Ziel ist klar: Pflanzen sollen nicht als kurzlebige Wegwerfprodukte enden, sondern lange Freude machen. Mit eigener Produktion, spezialisierter Logistik und enger Kundenbindung setzt feey auf langlebige, pestizidfreie Pflanzen mit transparenter Herkunft und echtem Support.
Damit hat das Unternehmen das Potenzial, die Pflanzenbranche nachhaltiger zu gestalten – in der Schweiz und darüber hinaus. Und ganz nebenbei mehr Natur, Wissen und Sicherheit in die Wohnungen der Menschen zu bringen.
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