Mit MaiQ will Cinzia Bonetta Testing in der digitalen Produktentwicklung radikal vereinfachen – mit einer Plattform, die künstliche Intelligenz und reales Nutzerverhalten kombiniert, um datenbasierte Entscheidungen und bessere Produkte zu ermöglichen. Der Weg dorthin war alles andere als bequem.
Cinzia Bonetta hatte keinen Plan B. Für sie war von Anfang an klar: Zurück in die Festanstellung kam nicht infrage. «Ich sass da, leer, aber mit totaler Klarheit. Es war Zeit, etwas Eigenes aufzubauen.» Die Idee zu MaiQ entstand aus einer Reihe frustrierender Erfahrungen mit Produktentwicklung: ineffiziente Prozesse, Entscheidungen ohne echte User-Basis. Also stellte sie sich eine Frage: Warum gibt es kein Tool, das Testing einfach, effizient und zugleich aussagekräftig macht?
AI & Mensch – für fundierte Entscheidungen
Heute ist MaiQ eine Plattform, die digitale Produkttests entlang der gesamten Entwicklung vereinfacht – von der ersten Idee bis zur Marktreife. Die Lösung kombiniert künstliche Intelligenz – etwa durch Eyetracking-Heatmaps, A/B-Design-Testing und automatisierte Optimierungsvorschläge – mit echtem Feedback von relevanten Nutzerinnen und Nutzern. «So können Unternehmen fundierte Entscheidungen treffen – schneller und datenbasiert, aber auch mit realem Kontext», sagt Cinzia.
Der aktuelle Fokus liegt auf Tests zur Benutzerfreundlichkeit: Unternehmen erhalten gezieltes Feedback dazu, wie gut Aufgaben gelöst werden, wo Verständlichkeit fehlt oder Fehler auftreten. Über Design-Tests, Tasks, Surveys oder Bug Reports wird sichtbar, was funktioniert – und was nicht. Die Ergebnisse fliessen in Echtzeit in ein zentrales Dashboard. «Wir wollen ein System schaffen, das hilft – nicht überfordert», sagt Cinzia.
All-in statt Kompromiss
Der Aufbau von MaiQ war für Cinzia alles andere als leicht. «Ich habe alle meine Ersparnisse investiert, meine Bitcoins und mein Auto verkauft. Ich hatte kein Backup – nur meine Vision.» Die Grundidee, das Konzept und der erste klickbare Prototyp stammten von Cinzia selbst – inklusive Markenentwicklung und Design. Früh kam Sandro Toneatto als Co-Founder an Bord, mit dem sie gemeinsam den ersten MVP baute. Heute verantwortet er als CTO die technische Weiterentwicklung der Plattform.
Mittlerweile steht MaiQ kurz vor dem offiziellen Launch. Erste zahlende Kunden sind an Bord, eine Beta-Version wird derzeit vorbereitet. «Wir haben viele Samen gesät – und jetzt beginnen sie aufzugehen», sagt Cinzia. Unterstützt wird das Team von Investor:innen, Entwicklern und einer aktiven Community freiwilliger Fachkräfte.
Die langfristige Vision: eine Plattform, die Testing nicht nur vereinfacht, sondern strategisch integriert – über alle Phasen hinweg. Vom Design bis zum Code. Modular aufgebaut, skalierbar und lernfähig. Oder wie Cinzia es formuliert: «Wir wollen nicht das x-te Tool sein. Wir schaffen die Infrastruktur für bessere digitale Produkte – mit Technologie, die versteht, lernt – und die Stärken menschlicher und künstlicher Intelligenz sinnvoll kombiniert.»
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Mit MaiQ will Cinzia Bonetta Testing in der digitalen Produktentwicklung radikal vereinfachen – mit einer Plattform, die künstliche Intelligenz und reales Nutzerverhalten kombiniert, um datenbasierte Entscheidungen und bessere Produkte zu ermöglichen. Der Weg dorthin war alles andere als bequem.
Cinzia Bonetta hatte keinen Plan B. Für sie war von Anfang an klar: Zurück in die Festanstellung kam nicht infrage. «Ich sass da, leer, aber mit totaler Klarheit. Es war Zeit, etwas Eigenes aufzubauen.» Die Idee zu MaiQ entstand aus einer Reihe frustrierender Erfahrungen mit Produktentwicklung: ineffiziente Prozesse, Entscheidungen ohne echte User-Basis. Also stellte sie sich eine Frage: Warum gibt es kein Tool, das Testing einfach, effizient und zugleich aussagekräftig macht?
AI & Mensch – für fundierte Entscheidungen
Heute ist MaiQ eine Plattform, die digitale Produkttests entlang der gesamten Entwicklung vereinfacht – von der ersten Idee bis zur Marktreife. Die Lösung kombiniert künstliche Intelligenz – etwa durch Eyetracking-Heatmaps, A/B-Design-Testing und automatisierte Optimierungsvorschläge – mit echtem Feedback von relevanten Nutzerinnen und Nutzern. «So können Unternehmen fundierte Entscheidungen treffen – schneller und datenbasiert, aber auch mit realem Kontext», sagt Cinzia.
Der aktuelle Fokus liegt auf Tests zur Benutzerfreundlichkeit: Unternehmen erhalten gezieltes Feedback dazu, wie gut Aufgaben gelöst werden, wo Verständlichkeit fehlt oder Fehler auftreten. Über Design-Tests, Tasks, Surveys oder Bug Reports wird sichtbar, was funktioniert – und was nicht. Die Ergebnisse fliessen in Echtzeit in ein zentrales Dashboard. «Wir wollen ein System schaffen, das hilft – nicht überfordert», sagt Cinzia.
All-in statt Kompromiss
Der Aufbau von MaiQ war für Cinzia alles andere als leicht. «Ich habe alle meine Ersparnisse investiert, meine Bitcoins und mein Auto verkauft. Ich hatte kein Backup – nur meine Vision.» Die Grundidee, das Konzept und der erste klickbare Prototyp stammten von Cinzia selbst – inklusive Markenentwicklung und Design. Früh kam Sandro Toneatto als Co-Founder an Bord, mit dem sie gemeinsam den ersten MVP baute. Heute verantwortet er als CTO die technische Weiterentwicklung der Plattform.
Mittlerweile steht MaiQ kurz vor dem offiziellen Launch. Erste zahlende Kunden sind an Bord, eine Beta-Version wird derzeit vorbereitet. «Wir haben viele Samen gesät – und jetzt beginnen sie aufzugehen», sagt Cinzia. Unterstützt wird das Team von Investor:innen, Entwicklern und einer aktiven Community freiwilliger Fachkräfte.
Die langfristige Vision: eine Plattform, die Testing nicht nur vereinfacht, sondern strategisch integriert – über alle Phasen hinweg. Vom Design bis zum Code. Modular aufgebaut, skalierbar und lernfähig. Oder wie Cinzia es formuliert: «Wir wollen nicht das x-te Tool sein. Wir schaffen die Infrastruktur für bessere digitale Produkte – mit Technologie, die versteht, lernt – und die Stärken menschlicher und künstlicher Intelligenz sinnvoll kombiniert.»
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