Sallea AG stellt die konventionelle Fleischproduktion infrage und bietet die Grundlage für eine zukunftsfähige Alternative: kultiviertes Fleisch. Diese Technologie hat das Potenzial, Umwelt, Tiere und unsere Gesundheit zu schützen.
Die herkömmliche Fleischproduktion konfrontiert uns mit gravierenden Problemen: enormer Ressourcenverbrauch, ethische Bedenken und Skalierungsschwierigkeiten. Die wachsende globale Nachfrage nach tierischem Protein belastet nicht nur die Umwelt, sondern stellt auch ethisch eine Herausforderung dar, was die Dringlichkeit für nachhaltige Produktionsmethoden unterstreicht.
Aus der Forschung in die Wirtschaft
Die Wurzeln des Startups reichen zurück zu den Forschungsarbeiten von Dr. Nicole Kleger und Simona Fehlmann an der ETH Zürich in den Bereichen Materialwissenschaft und Tissue Engineering. Ihre Pionierarbeit führte zur Schaffung von Scaffolds – dreidimensionalen Strukturen, die das Wachstum ganzer Fleischstücke ermöglichen. Diese sind eine Verbesserung gegenüber früheren Methoden, die nur dünne Fleischschichten herstellen konnten. Aufgrund der Nachfrage aus der zellulären Landwirtschaft gründeten Nicole, Simona und Anna Bünter die Sallea AG, um diese Technologie auf den Lebensmittelmarkt zu bringen.
Das Startup nutzt 3D-Drucktechnologien, um essbare Materialien wie Kohlenhydrate und Proteine in strukturierte Gitter zu formen. Dieses Verfahren erlaubt die präzise Kontrolle der Porosität und Textur der Scaffolds. Dadurch können Produkte wie Steaks und Filets hergestellt werden, die wesentlich dicker sind als die von Konkurrenzprodukten. Die Kontrolle über zahlreiche Produktionsparameter ermöglicht es, Lösungen zu entwickeln, die nicht nur gut schmecken, sondern auch nährstoffreich sind.

Nicole Kleger und Simona Fehlmann im Labor. Die Forscherinnen bei der Entwicklung der Scaffolds. Bild: sallea.ch
Hohe Skalierbarkeit macht Sallea zum High Potential Case
Die Technologie von Sallea ist skalierbar und vermeidet hohe Kosten oder komplexe Prozesse, die eine breite Markteinführung erschweren würden. Der gesamte Produktionsprozess des kultivierten Fleisches kann in weniger als einem Monat abgeschlossen werden. Er beginnt mit der Zellvermehrung, gefolgt von der Kultivierung auf den Scaffolds, die das Startup bereitstellt. Der letzte Schritt ist die finale Produktverarbeitung. Dieser schnelle Produktionszyklus ermöglicht es, Produkte frisch und von hoher Qualität vor Ort beim Kunden zu produzieren.
Sallea strebt danach, der führende B2B-Anbieter von essbaren Scaffolds zu werden und den Markt für nachhaltig produzierte tierische Proteine anzuführen. Das Unternehmen setzt sich für eine nachhaltige, tierleidfreie und sichere Fleisch- und Fischproduktion ein.
Vor kurzem hat das Startup eine Pre-Seed-Finanzierung in Höhe von 2’2 Millionen Franken erfolgreich abgeschlossen, was den Bedarf und die Unterstützung für solche Technologien unterstreicht. Sallea bietet nicht nur eine Antwort auf die Probleme der traditionellen Fleischproduktion, sondern gestaltet die Zukunft der Lebensmittelproduktion neu. Durch die Entwicklung von Produkten, die sowohl ökologischen als auch sozialen Standards entsprechen, trägt das Startup entscheidend zur Lösung globaler Herausforderungen bei.

Prototyp der Scaffolds: Essbare 3D-Strukturen von Sallea AG, die das Wachstum von kultiviertem Fleisch und Fisch ermöglichen.
Bild: sallea.ch
Facts & Figures:
Gründung: 2023
Geschaffene Arbeitsplätze: 6
Website: sallea.ch
FOUNDED
Videoformat
“23 Questions mit…”
In unserem neuen Format stellen wir Gründerinnen, Gründern oder Teammitgliedern 23 Fragen in einem One-Take – während wir durch die Firma gehen. Kein Skript, kein Cut, kein Studio. Nur echtes Startup-Leben.
23 Questions mit Scewo.
Sallea AG stellt die konventionelle Fleischproduktion infrage und bietet die Grundlage für eine zukunftsfähige Alternative: kultiviertes Fleisch. Diese Technologie hat das Potenzial, Umwelt, Tiere und unsere Gesundheit zu schützen.
Die herkömmliche Fleischproduktion konfrontiert uns mit gravierenden Problemen: enormer Ressourcenverbrauch, ethische Bedenken und Skalierungsschwierigkeiten. Die wachsende globale Nachfrage nach tierischem Protein belastet nicht nur die Umwelt, sondern stellt auch ethisch eine Herausforderung dar, was die Dringlichkeit für nachhaltige Produktionsmethoden unterstreicht.
Aus der Forschung in die Wirtschaft
Die Wurzeln des Startups reichen zurück zu den Forschungsarbeiten von Dr. Nicole Kleger und Simona Fehlmann an der ETH Zürich in den Bereichen Materialwissenschaft und Tissue Engineering. Ihre Pionierarbeit führte zur Schaffung von Scaffolds – dreidimensionalen Strukturen, die das Wachstum ganzer Fleischstücke ermöglichen. Diese sind eine Verbesserung gegenüber früheren Methoden, die nur dünne Fleischschichten herstellen konnten. Aufgrund der Nachfrage aus der zellulären Landwirtschaft gründeten Nicole, Simona und Anna Bünter die Sallea AG, um diese Technologie auf den Lebensmittelmarkt zu bringen.
Das Startup nutzt 3D-Drucktechnologien, um essbare Materialien wie Kohlenhydrate und Proteine in strukturierte Gitter zu formen. Dieses Verfahren erlaubt die präzise Kontrolle der Porosität und Textur der Scaffolds. Dadurch können Produkte wie Steaks und Filets hergestellt werden, die wesentlich dicker sind als die von Konkurrenzprodukten. Die Kontrolle über zahlreiche Produktionsparameter ermöglicht es, Lösungen zu entwickeln, die nicht nur gut schmecken, sondern auch nährstoffreich sind.

Nicole Kleger und Simona Fehlmann im Labor. Die Forscherinnen bei der Entwicklung der Scaffolds. Bild: sallea.ch
Hohe Skalierbarkeit macht Sallea zum High Potential Case
Die Technologie von Sallea ist skalierbar und vermeidet hohe Kosten oder komplexe Prozesse, die eine breite Markteinführung erschweren würden. Der gesamte Produktionsprozess des kultivierten Fleisches kann in weniger als einem Monat abgeschlossen werden. Er beginnt mit der Zellvermehrung, gefolgt von der Kultivierung auf den Scaffolds, die das Startup bereitstellt. Der letzte Schritt ist die finale Produktverarbeitung. Dieser schnelle Produktionszyklus ermöglicht es, Produkte frisch und von hoher Qualität vor Ort beim Kunden zu produzieren.
Sallea strebt danach, der führende B2B-Anbieter von essbaren Scaffolds zu werden und den Markt für nachhaltig produzierte tierische Proteine anzuführen. Das Unternehmen setzt sich für eine nachhaltige, tierleidfreie und sichere Fleisch- und Fischproduktion ein.
Vor kurzem hat das Startup eine Pre-Seed-Finanzierung in Höhe von 2’2 Millionen Franken erfolgreich abgeschlossen, was den Bedarf und die Unterstützung für solche Technologien unterstreicht. Sallea bietet nicht nur eine Antwort auf die Probleme der traditionellen Fleischproduktion, sondern gestaltet die Zukunft der Lebensmittelproduktion neu. Durch die Entwicklung von Produkten, die sowohl ökologischen als auch sozialen Standards entsprechen, trägt das Startup entscheidend zur Lösung globaler Herausforderungen bei.

Prototyp der Scaffolds: Essbare 3D-Strukturen von Sallea AG, die das Wachstum von kultiviertem Fleisch und Fisch ermöglichen.
Bild: sallea.ch
Facts & Figures:
Gründung: 2023
Geschaffene Arbeitsplätze: 6
Website: sallea.ch


