Mauro Milito, gelernter Küchenchef und Perfektionist, baut mit Domely einen Online-Marktplatz, der die Suche nach Dienstleistern rund ums Haus radikal vereinfacht. Ohne Registrierung, mit klaren Bewertungen und einem sozialen Touch.
Mauro wollte schon immer sein eigenes Geschäft. Rückblickend sagt er: «Wenn ich es heute nochmals aussuchen könnte, hätte ich wahrscheinlich Wirtschaftsinformatik studiert.» Stattdessen lernte er als Küchenchef Disziplin, Tempo und Genauigkeit – Eigenschaften, die ihm beim Aufbau von Domely zugute kommen. Die Idee entstand aus eigener Frustration: Bei der Suche nach einer Endreinigung und einem Umzugsservice stiess er auf umständliche Formulare, fehlende Bewertungen und verstreute Angebote. «Es gab keine zentrale Plattform, die die Suche wirklich einfach macht», erzählt er.
Aufbau in Eigenregie
Nach einer Fehlinvestition mit einem Freelancer nahm Mauro das Projekt selbst in die Hand. Sechs Monate später war die erste Version von Domely live. Sein Anspruch: so simpel wie möglich. Nutzer können ohne Registrierung eine Suche starten und mit einem Gratis-Login Anbieter finden. Erst beim konkreten Vergleichen von Offerten wird es kostenpflichtig.
Warum Domely?
Domely unterscheidet sich bewusst von bestehenden Diensten. Anbieter können Privatpersonen, Freelancer oder Firmen sein; Angebote sollen durch Reviews besser sichtbar und die Hürden für Nutzer minimal sein. Bewertungen verleihen der Plattform einen sozialen Charakter und sollen Vertrauen schaffen.
Das klassische Huhn-Ei-Problem
Die klassische Plattform-Hürde löst er pragmatisch: In Zürich akquiriert er gezielt 50 bis 80 Anbieter, beantwortet ihre Fragen und zeigt, wie einfach die ersten Aufträge laufen. Kostenbewusst und schlank will er bleiben; Wachstum soll durch Künstliche Intelligenz und bei Bedarf Remote-Mitarbeitende erfolgen. Grössere Unternehmen stehen nicht im Fokus; zuerst sollen viele kleine Anbieter einen Mitzieheffekt erzeugen. Sein Vorbild ist Autoscout24, seine Vision klar: «Wenn jemand Helfer rund ums Wohnen sucht, soll er nicht googlen, sondern an Domely denken.»
Nachts Gründer, tagsüber Küchenchef
Und wie schafft er das alles neben dem Job? Mauro lacht: «Nachts, zum Abschalten und Entspannen, kümmere ich mich um den Domely-Instagram-Account.» Ganz nebenbei arbeitet er weiterhin als Küchenchef, um die nötigen Mittel für den Aufbau zu verdienen. Sein Rat an Gründer ist schlicht und eindringlich: «Gedanken machen darüber, welches Problem eines Kunden man lösen möchte und immer fest daran glauben.»
Das könnte dich auch interessieren…
FOUNDED
Videoformat
“23 Questions mit…”
In unserem neuen Format stellen wir Gründerinnen, Gründern oder Teammitgliedern 23 Fragen in einem One-Take – während wir durch die Firma gehen. Kein Skript, kein Cut, kein Studio. Nur echtes Startup-Leben.
23 Questions mit Scewo.
Mauro Milito, gelernter Küchenchef und Perfektionist, baut mit Domely einen Online-Marktplatz, der die Suche nach Dienstleistern rund ums Haus radikal vereinfacht. Ohne Registrierung, mit klaren Bewertungen und einem sozialen Touch.
Mauro wollte schon immer sein eigenes Geschäft. Rückblickend sagt er: «Wenn ich es heute nochmals aussuchen könnte, hätte ich wahrscheinlich Wirtschaftsinformatik studiert.» Stattdessen lernte er als Küchenchef Disziplin, Tempo und Genauigkeit – Eigenschaften, die ihm beim Aufbau von Domely zugute kommen. Die Idee entstand aus eigener Frustration: Bei der Suche nach einer Endreinigung und einem Umzugsservice stiess er auf umständliche Formulare, fehlende Bewertungen und verstreute Angebote. «Es gab keine zentrale Plattform, die die Suche wirklich einfach macht», erzählt er.
Aufbau in Eigenregie
Nach einer Fehlinvestition mit einem Freelancer nahm Mauro das Projekt selbst in die Hand. Sechs Monate später war die erste Version von Domely live. Sein Anspruch: so simpel wie möglich. Nutzer können ohne Registrierung eine Suche starten und mit einem Gratis-Login Anbieter finden. Erst beim konkreten Vergleichen von Offerten wird es kostenpflichtig.
Warum Domely?
Domely unterscheidet sich bewusst von bestehenden Diensten. Anbieter können Privatpersonen, Freelancer oder Firmen sein; Angebote sollen durch Reviews besser sichtbar und die Hürden für Nutzer minimal sein. Bewertungen verleihen der Plattform einen sozialen Charakter und sollen Vertrauen schaffen.
Das klassische Huhn-Ei-Problem
Die klassische Plattform-Hürde löst er pragmatisch: In Zürich akquiriert er gezielt 50 bis 80 Anbieter, beantwortet ihre Fragen und zeigt, wie einfach die ersten Aufträge laufen. Kostenbewusst und schlank will er bleiben; Wachstum soll durch Künstliche Intelligenz und bei Bedarf Remote-Mitarbeitende erfolgen. Grössere Unternehmen stehen nicht im Fokus; zuerst sollen viele kleine Anbieter einen Mitzieheffekt erzeugen. Sein Vorbild ist Autoscout24, seine Vision klar: «Wenn jemand Helfer rund ums Wohnen sucht, soll er nicht googlen, sondern an Domely denken.»
Nachts Gründer, tagsüber Küchenchef
Und wie schafft er das alles neben dem Job? Mauro lacht: «Nachts, zum Abschalten und Entspannen, kümmere ich mich um den Domely-Instagram-Account.» Ganz nebenbei arbeitet er weiterhin als Küchenchef, um die nötigen Mittel für den Aufbau zu verdienen. Sein Rat an Gründer ist schlicht und eindringlich: «Gedanken machen darüber, welches Problem eines Kunden man lösen möchte und immer fest daran glauben.»




