greenteg macht Körperwärme zum Frühwarnsignal

Hitze ist oft erst sichtbar, wenn es zu spät ist: im Rennen, auf dem Rollfeld oder im Einsatz. greenteg will genau diesen Moment vorverlegen – mit Messwerten, die tragbare Geräte wirklich nutzbar machen.

Körperkerntemperatur gilt in Laboren und Spitälern seit langem als wichtiger Messwert. Draussen, in Bewegung und unter Stress, ist sie aber schwer zuverlässig zu erfassen. Genau dort setzt greenteg AG an. Das ETH-Zürich-Spin-off entwickelt miniaturisierte Sensoren und Algorithmen, die thermische Signale in verständliche Entscheidungen übersetzen – kontinuierlich, nicht-invasiv und in Geräten, die Menschen tatsächlich tragen können. Für Sportlerinnen, Coaches oder Sicherheitsteams geht es dabei nicht um eine weitere Zahl auf dem Display, sondern um die Frage: Wann wird Belastung kritisch?

Vom Sensor zur Plattform

Am Anfang stand nicht der Sport, sondern die Messung von Maschinen und technischen Prozessen. Erst ein prägender Moment änderte den Blick: «Als ich sah, wie die Profi-Triathletin Sarah True wenige Minuten vor ihrem ersten Ironman-Sieg wegen Hitzeerschöpfung kollabierte, wurde mir klar, dass dieselbe Technologie auch beim Menschen eingesetzt werden kann», sagt Gründer Wulf Glatz. Aus dieser Idee entstand kein einzelnes Gadget, sondern eine Plattform. greenteg liefert Technologie für Hersteller, baut mit CORE aber auch eigene Produkte für Athletinnen und Profis. So konnte das Unternehmen zeigen, wie Sensorik, Hardware, Software und Anwendung zusammenspielen.

Das GreentegLab des ETH-Spin-offs.

Skalieren, ohne die Kontrolle zu verlieren

Ein wichtiger Teil der Geschichte passiert weniger sichtbar: greenteg hat viel in Validierung, Schutzrechte und Industrialisierung investiert. Die eigene Produktion in der Schweiz hilft, Qualität und Skalierbarkeit im Griff zu behalten. Gleichzeitig nutzt das Unternehmen seine Technologie in mehreren Märkten – von Photonik über Forschung bis zu Wearables. Das bringt Stabilität, aber auch Komplexität. Genau hier wurde im SEF.Growth Prozess sichtbar, worauf greenteg achten muss: klare kommerzielle Führung, klare Produktverantwortung und Fokus auf die skalierbarsten Wege.

Der nächste grosse Schritt führt in die Arbeitssicherheit. In Feuerwehr, Industrie oder anderen hitzeexponierten Berufen kann ein frühes Warnsignal Teams helfen, rechtzeitig zu reagieren. Für diese Verbindung aus validierter Technologie, industrieller Umsetzung und glaubwürdigem Wachstumspfad erhielt greenteg das SEF.Growth High Potential Label.

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit SEF Growth entstanden.

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Author: Redaktion

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Hitze ist oft erst sichtbar, wenn es zu spät ist: im Rennen, auf dem Rollfeld oder im Einsatz. greenteg will genau diesen Moment vorverlegen – mit Messwerten, die tragbare Geräte wirklich nutzbar machen.

Körperkerntemperatur gilt in Laboren und Spitälern seit langem als wichtiger Messwert. Draussen, in Bewegung und unter Stress, ist sie aber schwer zuverlässig zu erfassen. Genau dort setzt greenteg AG an. Das ETH-Zürich-Spin-off entwickelt miniaturisierte Sensoren und Algorithmen, die thermische Signale in verständliche Entscheidungen übersetzen – kontinuierlich, nicht-invasiv und in Geräten, die Menschen tatsächlich tragen können. Für Sportlerinnen, Coaches oder Sicherheitsteams geht es dabei nicht um eine weitere Zahl auf dem Display, sondern um die Frage: Wann wird Belastung kritisch?

Vom Sensor zur Plattform

Am Anfang stand nicht der Sport, sondern die Messung von Maschinen und technischen Prozessen. Erst ein prägender Moment änderte den Blick: «Als ich sah, wie die Profi-Triathletin Sarah True wenige Minuten vor ihrem ersten Ironman-Sieg wegen Hitzeerschöpfung kollabierte, wurde mir klar, dass dieselbe Technologie auch beim Menschen eingesetzt werden kann», sagt Gründer Wulf Glatz. Aus dieser Idee entstand kein einzelnes Gadget, sondern eine Plattform. greenteg liefert Technologie für Hersteller, baut mit CORE aber auch eigene Produkte für Athletinnen und Profis. So konnte das Unternehmen zeigen, wie Sensorik, Hardware, Software und Anwendung zusammenspielen.

Das GreentegLab des ETH-Spin-offs.

Skalieren, ohne die Kontrolle zu verlieren

Ein wichtiger Teil der Geschichte passiert weniger sichtbar: greenteg hat viel in Validierung, Schutzrechte und Industrialisierung investiert. Die eigene Produktion in der Schweiz hilft, Qualität und Skalierbarkeit im Griff zu behalten. Gleichzeitig nutzt das Unternehmen seine Technologie in mehreren Märkten – von Photonik über Forschung bis zu Wearables. Das bringt Stabilität, aber auch Komplexität. Genau hier wurde im SEF.Growth Prozess sichtbar, worauf greenteg achten muss: klare kommerzielle Führung, klare Produktverantwortung und Fokus auf die skalierbarsten Wege.

Der nächste grosse Schritt führt in die Arbeitssicherheit. In Feuerwehr, Industrie oder anderen hitzeexponierten Berufen kann ein frühes Warnsignal Teams helfen, rechtzeitig zu reagieren. Für diese Verbindung aus validierter Technologie, industrieller Umsetzung und glaubwürdigem Wachstumspfad erhielt greenteg das SEF.Growth High Potential Label.

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit SEF Growth entstanden.

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