Die Universität Basel fokussiert sich nicht nur auf Ausbildung und Forschung. Mithilfe des Innovation Office fördert sie Startups, die wissenschaftliche Durchbrüche direkt in die Gesellschaft und Wirtschaft übersetzen.

Wissenschaft und Forschung in die Gesellschaft einbringen – die Universität Basel unterstützt tatkräftig Startups, die die Menschheit weiterbringen sollen. Mit 149 Neugründungen seit 1996 sind sie ein wichtiger Bestandteil in der Schweizer Startup-Branche. Während die ETH Zürich und EPFL stark technisch geprägt sind, setzt Basel klar auf Life Sciences und Deep-Tech. Vor allem in den Bereichen Biotech, Medtech, digitaler Gesundheit und Pharmazeutik ist die Uni Basel stark engagiert.

«Unser Ziel ist es zu zeigen, dass wir an der Uni Basel nicht nur ausbilden und forschen, sondern dass wir auch einen konkreten Nutzen für die Gesellschaft haben», sagt Christian Schneider, Managing Director des Innovation Office an der Universität Basel. Er setzt sich zusammen mit seinem Team dafür ein, das unternehmerische Denken der Studierenden und von Professorinnen und Professoren zu fördern und damit auch die Bildung neuer Startups. 

Forschende für Entrepreneurship begeistern

Das Innovation Office der Universität Basel wurde 2017 gegründet. Laut Christian bekam er damals die Aufgabe gestellt, die Forschung in die Wirtschaft und in die Gesellschaft zu übersetzen. Zu Beginn lag der Fokus darauf, schon bestehende Startups untereinander zu vernetzen. «Danach fragten wir uns, wie wir noch mehr Menschen für Entrepreneurship begeistern können, und bieten nun Kurse und Weiterbildungen an», erzählt Christian im Gespräch.

In diesen Kursen würden Interessierte alles lernen, was sie wissen müssen, um erfolgreich in die Businesswelt starten zu können. «Das ist wichtig, denn Forschende machen sich häufig kaum Gedanken darüber, aus ihren Entdeckungen weiterführend etwas zu kreieren», sagt Christian. Startups bringen neue wirtschaftliche und volkswirtschaftliche Impulse, neue Technologien und kommerzialisieren diese. Sie haben einen direkten Impact auf die Gesellschaft und bringen Menschen weiter. Deshalb meint Christian: «Es ist wichtig, dass man am Mindset von jungen Menschen arbeitet und ihnen Wege zeigt, wie sie sich selbst verwirklichen und Neues kreieren können.»

Wichtiger Austausch zwischen den Universitäten

Christian wünscht sich einen regeren Austausch zwischen den verschiedenen Universitäten in der Schweiz. «Die Universitäten sind alleine nicht gross genug, um für Investoren wirklich relevant zu sein», erklärt er. «Deshalb ist der nationale wie auch internationale Austausch zwischen den Universitäten so wichtig.» Das Innovation Office der Uni Basel kooperiert unter anderem auch mit Universitäten in Deutschland, Frankreich und Amerika. Gemeinsam organisieren sie Events für Investoren, an denen sie ihre Ideen vorstellen können. «Generell ist es wichtig, ein offenes Mindset gegenüber anderen Universitäten zu behalten. So kann man sich gegenseitig inspirieren, unterstützen und weiterbringen.»

Author: Yasmin Maggi

Yasmin Maggi
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Die Universität Basel fokussiert sich nicht nur auf Ausbildung und Forschung. Mithilfe des Innovation Office fördert sie Startups, die wissenschaftliche Durchbrüche direkt in die Gesellschaft und Wirtschaft übersetzen.

Wissenschaft und Forschung in die Gesellschaft einbringen – die Universität Basel unterstützt tatkräftig Startups, die die Menschheit weiterbringen sollen. Mit 149 Neugründungen seit 1996 sind sie ein wichtiger Bestandteil in der Schweizer Startup-Branche. Während die ETH Zürich und EPFL stark technisch geprägt sind, setzt Basel klar auf Life Sciences und Deep-Tech. Vor allem in den Bereichen Biotech, Medtech, digitaler Gesundheit und Pharmazeutik ist die Uni Basel stark engagiert.

«Unser Ziel ist es zu zeigen, dass wir an der Uni Basel nicht nur ausbilden und forschen, sondern dass wir auch einen konkreten Nutzen für die Gesellschaft haben», sagt Christian Schneider, Managing Director des Innovation Office an der Universität Basel. Er setzt sich zusammen mit seinem Team dafür ein, das unternehmerische Denken der Studierenden und von Professorinnen und Professoren zu fördern und damit auch die Bildung neuer Startups. 

Forschende für Entrepreneurship begeistern

Das Innovation Office der Universität Basel wurde 2017 gegründet. Laut Christian bekam er damals die Aufgabe gestellt, die Forschung in die Wirtschaft und in die Gesellschaft zu übersetzen. Zu Beginn lag der Fokus darauf, schon bestehende Startups untereinander zu vernetzen. «Danach fragten wir uns, wie wir noch mehr Menschen für Entrepreneurship begeistern können, und bieten nun Kurse und Weiterbildungen an», erzählt Christian im Gespräch.

In diesen Kursen würden Interessierte alles lernen, was sie wissen müssen, um erfolgreich in die Businesswelt starten zu können. «Das ist wichtig, denn Forschende machen sich häufig kaum Gedanken darüber, aus ihren Entdeckungen weiterführend etwas zu kreieren», sagt Christian. Startups bringen neue wirtschaftliche und volkswirtschaftliche Impulse, neue Technologien und kommerzialisieren diese. Sie haben einen direkten Impact auf die Gesellschaft und bringen Menschen weiter. Deshalb meint Christian: «Es ist wichtig, dass man am Mindset von jungen Menschen arbeitet und ihnen Wege zeigt, wie sie sich selbst verwirklichen und Neues kreieren können.»

Wichtiger Austausch zwischen den Universitäten

Christian wünscht sich einen regeren Austausch zwischen den verschiedenen Universitäten in der Schweiz. «Die Universitäten sind alleine nicht gross genug, um für Investoren wirklich relevant zu sein», erklärt er. «Deshalb ist der nationale wie auch internationale Austausch zwischen den Universitäten so wichtig.» Das Innovation Office der Uni Basel kooperiert unter anderem auch mit Universitäten in Deutschland, Frankreich und Amerika. Gemeinsam organisieren sie Events für Investoren, an denen sie ihre Ideen vorstellen können. «Generell ist es wichtig, ein offenes Mindset gegenüber anderen Universitäten zu behalten. So kann man sich gegenseitig inspirieren, unterstützen und weiterbringen.»