Zahnpflege ohne Wasser und Plastik

Mit Kiyo entwickelt ein Luzerner Startup Zahnpflege in Tablettenform. Die Produkte kommen ohne Wasser und Plastik aus und setzen auf Wirksamkeit, Design und Nähe zur Community.

Die Idee zu Kiyo entstand aus einer einfachen Frage: Womit putzen wir uns eigentlich mehrmals täglich die Zähne? «Als wir begannen, uns intensiver mit Zahnpflege zu beschäftigen, merkten wir, wie wenig wir über die Inhaltsstoffe der Produkte wussten, die wir täglich verwenden», sagt Nando Nichele, Mitgründer von Kiyo. Die Recherche zeigte, dass Zahnpflege auch anders funktionieren kann. Trocken, effektiv und ohne unnötige Zusatzstoffe.

Zahnpflege in Tablettenform


Aus dieser Erkenntnis entstand Kiyo. Das Startup entwickelt Zahnpasta- und Mundspültabletten , die vollständig ohne Wasser auskommen. Das unterscheidet sie klar von herkömmlichen Zahnpflegeprodukten, die zu einem grossen Teil aus Wasser bestehen. Durch den Verzicht werden zusätzliche Zutaten wie Konservierungsstoffe oder Emulgatoren überflüssig. Die Tabs werden in Glasbehältern aufbewahrt, die sich mit Papier-Refills ganz einfach wieder auffüllen lassen.

Das Startup entwickelt Zahnpasta- und Mundspültabletten , die vollständig ohne Wasser auskommen.

Produktion und Logistik sind im Kanton Aargau angesiedelt. Kurze Lieferwege und direkte Prozesse ermöglichen eine enge Kontrolle über Qualität und Abläufe. Der Vertrieb erfolgt überwiegend über den eigenen Online-Shop. «So bleiben wir nah an unseren Kundinnen und Kunden, erhalten direktes Feedback und entwickeln unsere Produkte gemeinsam mit unserer Community weiter», sagt Nando Nichele. Ergänzend sind die Produkte an ausgewählten Standorten in der Schweiz erhältlich.

Rückmeldungen aus der Praxis

Die Zahnpflegeprodukte richten sich vor allem an gesundheits- und umweltbewusste Menschen, so Nichele. Laut Unternehmen liegen inzwischen über 3’400 authentische Kundenbewertungen vor. Viele Rückmeldungen beziehen sich auf die Wirksamkeit der Produkte und auf sichtbare Effekte im Alltag. Auch positive Einschätzungen von Zahnärztinnen und Zahnärzten werden immer wieder erwähnt.

Ein wichtiger Meilenstein folgte 2025 mit der Lancierung der Produktlinie «Kiyo Kids». Die Idee dazu entstand aus der Community und richtet sich gezielt an Kinder. «Gerade bei den eigenen Kindern ist das Bewusstsein hoch, welche Produkte man täglich verwendet», sagt Nando. Entsprechend gross sei das Potenzial.

Seit 2025 gibt es eine Kinder-Linie von Kiyo’s Zahnpflege-Produkten.

Nachhaltigkeit war für Kiyo der Ausgangspunkt. «Viele unserer Kundinnen und Kunden kaufen regelmässig Refill-Packungen nach und reduzieren so über die Zeit hinweg eine Menge an Einwegplastik.» Gleichzeitig habe das Team früh erkannt, dass ein langfristig erfolgreiches Produkt vor allem richtig gut wirken müsse. Die neue Form der Zahnpflege sei nicht für alle sofort intuitiv. Wer sich darauf einlasse, bleibe den Produkten jedoch oft langfristig treu und integriere sie fest in den Alltag. Kiyo zeigt damit, dass sich selbst so etablierte Routinen wie das tägliche Zähneputzen neu denken lassen – wenn man sich traut dem hart umkämpften Markt buchstäblich die Zähne zu zeigen

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Lothar Bazzanella

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Mit Kiyo entwickelt ein Luzerner Startup Zahnpflege in Tablettenform. Die Produkte kommen ohne Wasser und Plastik aus und setzen auf Wirksamkeit, Design und Nähe zur Community.

Die Idee zu Kiyo entstand aus einer einfachen Frage: Womit putzen wir uns eigentlich mehrmals täglich die Zähne? «Als wir begannen, uns intensiver mit Zahnpflege zu beschäftigen, merkten wir, wie wenig wir über die Inhaltsstoffe der Produkte wussten, die wir täglich verwenden», sagt Nando Nichele, Mitgründer von Kiyo. Die Recherche zeigte, dass Zahnpflege auch anders funktionieren kann. Trocken, effektiv und ohne unnötige Zusatzstoffe.

Zahnpflege in Tablettenform


Aus dieser Erkenntnis entstand Kiyo. Das Startup entwickelt Zahnpasta- und Mundspültabletten , die vollständig ohne Wasser auskommen. Das unterscheidet sie klar von herkömmlichen Zahnpflegeprodukten, die zu einem grossen Teil aus Wasser bestehen. Durch den Verzicht werden zusätzliche Zutaten wie Konservierungsstoffe oder Emulgatoren überflüssig. Die Tabs werden in Glasbehältern aufbewahrt, die sich mit Papier-Refills ganz einfach wieder auffüllen lassen.

Das Startup entwickelt Zahnpasta- und Mundspültabletten , die vollständig ohne Wasser auskommen.

Produktion und Logistik sind im Kanton Aargau angesiedelt. Kurze Lieferwege und direkte Prozesse ermöglichen eine enge Kontrolle über Qualität und Abläufe. Der Vertrieb erfolgt überwiegend über den eigenen Online-Shop. «So bleiben wir nah an unseren Kundinnen und Kunden, erhalten direktes Feedback und entwickeln unsere Produkte gemeinsam mit unserer Community weiter», sagt Nando Nichele. Ergänzend sind die Produkte an ausgewählten Standorten in der Schweiz erhältlich.

Rückmeldungen aus der Praxis

Die Zahnpflegeprodukte richten sich vor allem an gesundheits- und umweltbewusste Menschen, so Nichele. Laut Unternehmen liegen inzwischen über 3’400 authentische Kundenbewertungen vor. Viele Rückmeldungen beziehen sich auf die Wirksamkeit der Produkte und auf sichtbare Effekte im Alltag. Auch positive Einschätzungen von Zahnärztinnen und Zahnärzten werden immer wieder erwähnt.

Ein wichtiger Meilenstein folgte 2025 mit der Lancierung der Produktlinie «Kiyo Kids». Die Idee dazu entstand aus der Community und richtet sich gezielt an Kinder. «Gerade bei den eigenen Kindern ist das Bewusstsein hoch, welche Produkte man täglich verwendet», sagt Nando. Entsprechend gross sei das Potenzial.

Seit 2025 gibt es eine Kinder-Linie von Kiyo’s Zahnpflege-Produkten.

Nachhaltigkeit war für Kiyo der Ausgangspunkt. «Viele unserer Kundinnen und Kunden kaufen regelmässig Refill-Packungen nach und reduzieren so über die Zeit hinweg eine Menge an Einwegplastik.» Gleichzeitig habe das Team früh erkannt, dass ein langfristig erfolgreiches Produkt vor allem richtig gut wirken müsse. Die neue Form der Zahnpflege sei nicht für alle sofort intuitiv. Wer sich darauf einlasse, bleibe den Produkten jedoch oft langfristig treu und integriere sie fest in den Alltag. Kiyo zeigt damit, dass sich selbst so etablierte Routinen wie das tägliche Zähneputzen neu denken lassen – wenn man sich traut dem hart umkämpften Markt buchstäblich die Zähne zu zeigen

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