Die Schweiz investiert anteilsmässig mehr Risikokapital in zukunftsträchtige Schlüsseltechnologien als jedes andere Land weltweit. Ganze 63 Prozent aller Schweizer Venture-Capital-Investitionen fliessen in Deep-Tech-Unternehmen. Damit lässt das Land etablierte Tech-Grossmächte wie China (56 Prozent) und die USA (54 Prozent) hinter sich und hängt europäische Nachbarn wie Deutschland oder Grossbritannien (je 34 Prozent) deutlich ab.
Das zeigt der frisch veröffentlichte Swiss Deep Tech Report 2026, herausgegeben von Deep Tech Nation Switzerland, Founderful, Kickfund, Startupticker.ch und Dealroom.co.
Globale Spitzenposition beim Kapital
Auch beim Blick auf die Pro-Kopf-Investitionen setzt sich die Schweiz an die europäische Spitze. Gemessen an der Bevölkerungsgrösse werden hierzulande 1’470 Dollar (1’175 CHF) pro Kopf in Deep Tech investiert. Weltweit spielen damit nur noch Israel und die USA in derselben Liga. Das Wachstum ist rasant: Seit 2015 hat sich das Schweizer Investitionsvolumen in diesem Sektor fast verfünffacht und erreichte 2025 einen Rekordwert von 2,6 Milliarden Dollar.
Das Schweizer Ökosystem verändert sich spürbar. Deep-Tech-Startups bleiben vermehrt im Land, skalieren von hier aus und ziehen internationale Investoren direkt an. Gründerteams, die im Ausland bereits erfolgreiche Exits realisiert haben, kehren für Neustarts in die Schweiz zurück. Die Dynamik erinnert Branchenkenner an Tech-Hotspots wie San Francisco oder Israel.
ETH und EPFL sind ein Motor des Ökosystems
Die strukturelle Basis dieses Erfolgs liegt in der akademischen Exzellenz. Die ETH Zürich und die EPFL in Lausanne sind die produktivsten Quellen für Deep-Tech-Spin-offs in ganz Europa – neben vielen weiteren Ausbildungsstätten im Land. Seit 2023 haben die beiden Top-Hochschulen ihren Vorsprung im Ranking gegenüber der europäischen Konkurrenz sogar noch weiter ausgebaut.
Zusammen mit Basel und München bilden Zürich und Lausanne den sogenannten „Alpine Tech Cluster“. Mit über 1’500 venture-finanzierten Deep-Tech-Startups hat sich diese Region neben dem Cluster London–Paris als einziges europäisches Schwergewicht etabliert, das global konkurrieren kann.
Boom bei KI und Robotik
Innerhalb des Ökosystems verschieben sich die Gewichte deutlich Richtung Künstliche Intelligenz und Robotik. Jedes vierte neu gegründete Deep-Tech-Startup in der Schweiz ist mittlerweile im Bereich AI und Machine Learning aktiv – das ist mehr als eine Verdoppelung des Anteils im Vergleich zu den Vorjahren. Auch die Robotik legte kräftig zu und verdoppelte ihren Anteil an den Neugründungen fast. Die Schweiz wächst damit genau in den Segmenten, in die weltweit das meiste Kapital fliesst. Dennoch bleibt Biotech, gemessen an der Zahl der Startups und dem geschaffenen Unternehmenswert, das fundamentale Fundament des Schweizer Ökosystems.
Die Schwachstelle: Fehlendes Spätphasenkapital aus der Heimat
Der Report verschliesst die Augen nicht vor strukturellen Defiziten. In den entscheidenden Wachstumsphasen – bei Finanzierungsrunden zwischen 15 und 100 Millionen Dollar – stammen 82 Prozent des Kapitals aus dem Ausland. Zum Vergleich: Der europäische Durchschnitt liegt bei 60 Prozent.
Inländische institutionelle Investoren, allen voran Pensionskassen, sind in diesen Spätphasen kaum vertreten. Da die Schweiz im Gegensatz zu Ländern wie Deutschland oder Frankreich keine staatliche Venture-Capital-Förderung in ähnlicher Grössenordnung besitzt, bleibt das hiesige Spätphasenkapital untergewichtet. Für Schweizer Investoren bietet diese Lücke allerdings gleichzeitig eine enorme Chance, um die Wertschöpfung künftig stärker im eigenen Land zu halten.
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Möchtest du tiefer in die Daten und Analysen des Schweizer Startup-Ökosystems eintauchen? Der vollständige Bericht mit allen Grafiken und Branchen-Insights steht hier zum Download bereit: Swiss Deep Tech Report 2026
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Die Schweiz investiert anteilsmässig mehr Risikokapital in zukunftsträchtige Schlüsseltechnologien als jedes andere Land weltweit. Ganze 63 Prozent aller Schweizer Venture-Capital-Investitionen fliessen in Deep-Tech-Unternehmen. Damit lässt das Land etablierte Tech-Grossmächte wie China (56 Prozent) und die USA (54 Prozent) hinter sich und hängt europäische Nachbarn wie Deutschland oder Grossbritannien (je 34 Prozent) deutlich ab.
Das zeigt der frisch veröffentlichte Swiss Deep Tech Report 2026, herausgegeben von Deep Tech Nation Switzerland, Founderful, Kickfund, Startupticker.ch und Dealroom.co.
Globale Spitzenposition beim Kapital
Auch beim Blick auf die Pro-Kopf-Investitionen setzt sich die Schweiz an die europäische Spitze. Gemessen an der Bevölkerungsgrösse werden hierzulande 1’470 Dollar (1’175 CHF) pro Kopf in Deep Tech investiert. Weltweit spielen damit nur noch Israel und die USA in derselben Liga. Das Wachstum ist rasant: Seit 2015 hat sich das Schweizer Investitionsvolumen in diesem Sektor fast verfünffacht und erreichte 2025 einen Rekordwert von 2,6 Milliarden Dollar.
Das Schweizer Ökosystem verändert sich spürbar. Deep-Tech-Startups bleiben vermehrt im Land, skalieren von hier aus und ziehen internationale Investoren direkt an. Gründerteams, die im Ausland bereits erfolgreiche Exits realisiert haben, kehren für Neustarts in die Schweiz zurück. Die Dynamik erinnert Branchenkenner an Tech-Hotspots wie San Francisco oder Israel.
ETH und EPFL sind ein Motor des Ökosystems
Die strukturelle Basis dieses Erfolgs liegt in der akademischen Exzellenz. Die ETH Zürich und die EPFL in Lausanne sind die produktivsten Quellen für Deep-Tech-Spin-offs in ganz Europa – neben vielen weiteren Ausbildungsstätten im Land. Seit 2023 haben die beiden Top-Hochschulen ihren Vorsprung im Ranking gegenüber der europäischen Konkurrenz sogar noch weiter ausgebaut.
Zusammen mit Basel und München bilden Zürich und Lausanne den sogenannten „Alpine Tech Cluster“. Mit über 1’500 venture-finanzierten Deep-Tech-Startups hat sich diese Region neben dem Cluster London–Paris als einziges europäisches Schwergewicht etabliert, das global konkurrieren kann.
Boom bei KI und Robotik
Innerhalb des Ökosystems verschieben sich die Gewichte deutlich Richtung Künstliche Intelligenz und Robotik. Jedes vierte neu gegründete Deep-Tech-Startup in der Schweiz ist mittlerweile im Bereich AI und Machine Learning aktiv – das ist mehr als eine Verdoppelung des Anteils im Vergleich zu den Vorjahren. Auch die Robotik legte kräftig zu und verdoppelte ihren Anteil an den Neugründungen fast. Die Schweiz wächst damit genau in den Segmenten, in die weltweit das meiste Kapital fliesst. Dennoch bleibt Biotech, gemessen an der Zahl der Startups und dem geschaffenen Unternehmenswert, das fundamentale Fundament des Schweizer Ökosystems.
Die Schwachstelle: Fehlendes Spätphasenkapital aus der Heimat
Der Report verschliesst die Augen nicht vor strukturellen Defiziten. In den entscheidenden Wachstumsphasen – bei Finanzierungsrunden zwischen 15 und 100 Millionen Dollar – stammen 82 Prozent des Kapitals aus dem Ausland. Zum Vergleich: Der europäische Durchschnitt liegt bei 60 Prozent.
Inländische institutionelle Investoren, allen voran Pensionskassen, sind in diesen Spätphasen kaum vertreten. Da die Schweiz im Gegensatz zu Ländern wie Deutschland oder Frankreich keine staatliche Venture-Capital-Förderung in ähnlicher Grössenordnung besitzt, bleibt das hiesige Spätphasenkapital untergewichtet. Für Schweizer Investoren bietet diese Lücke allerdings gleichzeitig eine enorme Chance, um die Wertschöpfung künftig stärker im eigenen Land zu halten.
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Möchtest du tiefer in die Daten und Analysen des Schweizer Startup-Ökosystems eintauchen? Der vollständige Bericht mit allen Grafiken und Branchen-Insights steht hier zum Download bereit: Swiss Deep Tech Report 2026




