«Wir bauen Roboter, die dich zum Lächeln bringen»

Eine geschlossene Kantine, ein Robotik-Labor und eine Grossmutter, die jeden Freitag Crêpes machte. Aus diesen drei Zutaten entstand Maus Robotics. Das Basler Startup baut autonome Crêpe-Roboter, die frisch, hygienisch und sichtbar vor den Augen der Gäste arbeiten.

Robert Hennig forschte am EPFL-Labor in Neuenburg. Während seines PhDs schloss auf einmal die Kantine auf dem Campus, da sie sich nicht rechnete. Wer gutes Essen wollte, hatte ein Problem. Wer gleichzeitig Robotik erforschte, hatte eine Idee. Die Antwort lag nahe: Roboter, die frisches und gutes Essen zubereiten.

Die Wahl fiel auf Crêpes. Nicht zufällig. Crêpes sind schnell zubereitet, schmecken aber nur frisch wirklich gut. Das Team fand einen cleveren Weg, diesen Prozess zu automatisieren. Dazu kommt ein persönlicher Grund: Die Grossmutter der Gründer machte jeden Freitag Crêpes, als sie Kinder waren.

Technik, die man sehen kann

Der Roboter bereitet Crêpes so zu, wie es eine Grossmutter tun würde: auf einer originalen Crêpe-Herdplatte, frisch und sichtbar vor den Augen der Gäste. Das ist nicht nur faszinierend zu beobachten, es schafft auch Vertrauen. Wer sieht, wie sein Essen zubereitet wird, kann sich selbst davon überzeugen, dass alles ordentlich läuft.

Die grösste technische Herausforderung war Zuverlässigkeit und Hygiene. Maus Robotics hat eine eigene Teig-Spreiz-Technologie entwickelt und patentiert, die hygienisches Auftragen des Teigs bei jedem Durchgang sicherstellt. Dahinter stecken viele Komponenten, die zusammenspielen müssen. Version zwei (V2) des Roboters wurde in den letzten Monaten entwickelt, der Übergang vom Minimum Viable Product (MVP) zur Kleinserie ist vollzogen.

Crêpes statt Automat

Maus Robotics ist kein Verkaufsautomat und keine klassische Food-Automation. Der Roboter arbeitet auf einer originalen Crêpe-Herdplatte, der Prozess ist sichtbar, das Ergebnis frisch. Das Zuschauen gehört zum Erlebnis. Über 2500 Crêpes hat das Team bereits an verschiedenen Events zubereitet. Die Reaktion war konsistent: Die Leute lieben es, dem Roboter bei der Arbeit zuzuschauen.

Das Geschäftsmodell ist direkt. Einnahmen entstehen aus dem Verkauf der Crêpes. Venture Kick hat das Unternehmen unterstützt, dazu investieren die Gründer viel eigene Zeit und Geld. Den ersten festen Standort eröffnete Maus Robotics im Juli im «Unternehmen Mitte» in Basel. 2027 ist der Roll-out in weitere europäische Städte geplant.

Zwei Brüder, drei Experten

Hinter Maus Robotics stehen Robert und sein Bruder Marten Hennig. Robert hat Bachelor und Master an der ETH absolviert, mit Austauschaufenthalten an der NTU Singapur und Harvard, und sein Doktorat in Robotik an der EPFL gemacht. Marten hat seinen Bachelor an der HSG sowie seinen Master an der Yale University und der HEC Paris absolviert und war danach Associate bei BCG. Ewen, Luca und Stella bringen tiefe Expertise in Robotik und helfen beim Design, Bau und Betrieb der Roboter.

Co-Gründer (von links) Robert und Marten Hennig

Maus Robotics will Roboter bauen, die Menschen zum Lächeln bringen, und das Gesicht der Food-Robotics für Endkonsumenten sein. Den ersten Schritt dahin geht das Unternehmen dort, wo die Idee begann: mit frischen Crêpes, sichtbar zubereitet, für alle, die zusehen wollen.

Bildlegende: Ewen Gay-Semenkoff und Luca Beck aus dem Robotics R&D Team von Maus Robotics mit dem Crêpe-Roboter.

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Niwes Willner
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Die Wahl fiel auf Crêpes. Nicht zufällig. Crêpes sind schnell zubereitet, schmecken aber nur frisch wirklich gut. Das Team fand einen cleveren Weg, diesen Prozess zu automatisieren. Dazu kommt ein persönlicher Grund: Die Grossmutter der Gründer machte jeden Freitag Crêpes, als sie Kinder waren.

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Der Roboter bereitet Crêpes so zu, wie es eine Grossmutter tun würde: auf einer originalen Crêpe-Herdplatte, frisch und sichtbar vor den Augen der Gäste. Das ist nicht nur faszinierend zu beobachten, es schafft auch Vertrauen. Wer sieht, wie sein Essen zubereitet wird, kann sich selbst davon überzeugen, dass alles ordentlich läuft.

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Crêpes statt Automat

Maus Robotics ist kein Verkaufsautomat und keine klassische Food-Automation. Der Roboter arbeitet auf einer originalen Crêpe-Herdplatte, der Prozess ist sichtbar, das Ergebnis frisch. Das Zuschauen gehört zum Erlebnis. Über 2500 Crêpes hat das Team bereits an verschiedenen Events zubereitet. Die Reaktion war konsistent: Die Leute lieben es, dem Roboter bei der Arbeit zuzuschauen.

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Zwei Brüder, drei Experten

Hinter Maus Robotics stehen Robert und sein Bruder Marten Hennig. Robert hat Bachelor und Master an der ETH absolviert, mit Austauschaufenthalten an der NTU Singapur und Harvard, und sein Doktorat in Robotik an der EPFL gemacht. Marten hat seinen Bachelor an der HSG sowie seinen Master an der Yale University und der HEC Paris absolviert und war danach Associate bei BCG. Ewen, Luca und Stella bringen tiefe Expertise in Robotik und helfen beim Design, Bau und Betrieb der Roboter.

Co-Gründer (von links) Robert und Marten Hennig

Maus Robotics will Roboter bauen, die Menschen zum Lächeln bringen, und das Gesicht der Food-Robotics für Endkonsumenten sein. Den ersten Schritt dahin geht das Unternehmen dort, wo die Idee begann: mit frischen Crêpes, sichtbar zubereitet, für alle, die zusehen wollen.

Bildlegende: Ewen Gay-Semenkoff und Luca Beck aus dem Robotics R&D Team von Maus Robotics mit dem Crêpe-Roboter.

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