Mit einem Wachstumsprogramm will der Accelerator Founders2 Gründer:innen über die kritische Frühphase hinaus begleiten. Das Angebot schliesst eine Lücke im europäischen Ökosystem und macht Startups fit für die Series A-Finanzierung.
Wer den Weg ins Unternehmertum wählt, träumt oft von Freiheit, Selbstbestimmung und Erfolg. Doch der Aufbau eines Unternehmens ist nicht immer glamourös, sondern kann schmerzhaft sein. Kaspar Zimmerli, Mitgründer des Accelerators Founders2, bringt es mit einem Zitat von Elon Musk auf den Punkt: Eine Unternehmensgründung fühle sich in etwa so an, als würde man Glas essen und in den Abgrund starren. Zimmerli weiss, wovon er spricht. Bevor er den SWISS USAccelerator ins Leben rief und mit Palo Stacho und Pascal Stüchler den Accelerator Founders2 lancierte, gründete er das Startup Arve.swiss. Heute nutzt er seine Erfahrungen und begleitet Gründungsinteressierte auf dem Weg zum Erfolg.
Eine Lücke im europäischen Ökosystem
Während das europäische Ökosystem in der Pre-Seed-Phase mit Unterstützung gut aufgestellt ist, fehlt es laut Zimmerli an Begleitung in der entscheidenden Phase danach. Founders2 will diese Lücke schliessen. Als holistischer Accelerator bereitet das Programm teilnehmende Startups gezielt auf diese entscheidende Finanzierungsrunde vor. „Wer dabei nur an Latte Macchiato und Töggelikasten denkt, ist in der Startup-Welt fehl am Platz”, sagt Zimmerli. Entscheidend sei die Bereitschaft, wirklich in sich und sein Vorhaben zu investieren – zeitlich, persönlich und finanziell. Genau hier setzt Founders2 an; Einsatzwille ist Voraussetzung, denn die Gründer von Founders2 arbeiten pro bono und wollen das Programm durch hohe Qualitätsstandards etablieren.
Trainings, gemeinsames Lernen und Verantwortung
Herzstück des Programms sind wiederkehrende Trainingstage, die über zwei Jahre hinweg alle zwei Monate stattfinden. Internationale Trainer vermitteln Fachwissen aus Praxis und Forschung. Ergänzt wird das Programm durch „Peer-Learning”: Gründer:innen unterstützen sich gegenseitig, teilen Wissen, lösen gemeinsam Probleme. Auch sogenannte „Accountability-Coachings” sind fester Bestandteil, damit die Theorie in der Praxis umgesetzt wird. Inhaltlich gliedert sich das Programm in fünf Themenblöcke: Team, Strategie, Ausführung, Finanzen und Persönliche Weiterentwicklung. Gerade letzteres werde im Startup-Alltag oft unterschätzt, sagt Zimmerli. Es sei aber zentral für nachhaltiges Wachstum.
Das Netzwerk zum Erfolg
„Die Teilnahme an zwei bis drei Accelerator-Programmen erhöht die Erfolgschancen von Gründer:innen um rund 40 Prozent”, sagt Zimmerli. Ein entscheidender Faktor sei das Netzwerk, das in solchen Programmen geteilt wird. „Es ist wichtig, mit allen möglichen Leuten zu reden. Egal wo”, betont er und erzählt von einem persönlichen Erlebnis im Flugzeug. Vor einigen Jahren sei er auf einem Rückflug aus Shanghai neben einem Mann gesessen, der ein fürstliches Weingut leitete. Ein Gespräch hätte dazu geführt, dass der Fürst später persönlich in die Schweiz gereist sei, um sich das technologiegetriebene Produkt von Zimmerlis Startup anzusehen. „Auch wenn daraus keine Zusammenarbeit entstand, war es ein genialer Marketing-Gag». Zimmerli will sein Netzwerk bei Founders2 bewusst teilen und Leute vernetzen. Sein Ziel für die kommenden Jahre ist klar: Founders2 soll sich als europäischer Growth-Accelerator etablieren, mit Batches in verschiedenen Ländern, internationaler Durchmischung und einem Mindset, das über nationale Grenzen hinaus denkt. Nur so, sagt er, können Schweizer Startups langfristig im globalen Wettbewerb bestehen.
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23 Questions mit Scewo.
Mit einem Wachstumsprogramm will der Accelerator Founders2 Gründer:innen über die kritische Frühphase hinaus begleiten. Das Angebot schliesst eine Lücke im europäischen Ökosystem und macht Startups fit für die Series A-Finanzierung.
Wer den Weg ins Unternehmertum wählt, träumt oft von Freiheit, Selbstbestimmung und Erfolg. Doch der Aufbau eines Unternehmens ist nicht immer glamourös, sondern kann schmerzhaft sein. Kaspar Zimmerli, Mitgründer des Accelerators Founders2, bringt es mit einem Zitat von Elon Musk auf den Punkt: Eine Unternehmensgründung fühle sich in etwa so an, als würde man Glas essen und in den Abgrund starren. Zimmerli weiss, wovon er spricht. Bevor er den SWISS USAccelerator ins Leben rief und mit Palo Stacho und Pascal Stüchler den Accelerator Founders2 lancierte, gründete er das Startup Arve.swiss. Heute nutzt er seine Erfahrungen und begleitet Gründungsinteressierte auf dem Weg zum Erfolg.
Eine Lücke im europäischen Ökosystem
Während das europäische Ökosystem in der Pre-Seed-Phase mit Unterstützung gut aufgestellt ist, fehlt es laut Zimmerli an Begleitung in der entscheidenden Phase danach. Founders2 will diese Lücke schliessen. Als holistischer Accelerator bereitet das Programm teilnehmende Startups gezielt auf diese entscheidende Finanzierungsrunde vor. „Wer dabei nur an Latte Macchiato und Töggelikasten denkt, ist in der Startup-Welt fehl am Platz”, sagt Zimmerli. Entscheidend sei die Bereitschaft, wirklich in sich und sein Vorhaben zu investieren – zeitlich, persönlich und finanziell. Genau hier setzt Founders2 an; Einsatzwille ist Voraussetzung, denn die Gründer von Founders2 arbeiten pro bono und wollen das Programm durch hohe Qualitätsstandards etablieren.
Trainings, gemeinsames Lernen und Verantwortung
Herzstück des Programms sind wiederkehrende Trainingstage, die über zwei Jahre hinweg alle zwei Monate stattfinden. Internationale Trainer vermitteln Fachwissen aus Praxis und Forschung. Ergänzt wird das Programm durch „Peer-Learning”: Gründer:innen unterstützen sich gegenseitig, teilen Wissen, lösen gemeinsam Probleme. Auch sogenannte „Accountability-Coachings” sind fester Bestandteil, damit die Theorie in der Praxis umgesetzt wird. Inhaltlich gliedert sich das Programm in fünf Themenblöcke: Team, Strategie, Ausführung, Finanzen und Persönliche Weiterentwicklung. Gerade letzteres werde im Startup-Alltag oft unterschätzt, sagt Zimmerli. Es sei aber zentral für nachhaltiges Wachstum.
Das Netzwerk zum Erfolg
„Die Teilnahme an zwei bis drei Accelerator-Programmen erhöht die Erfolgschancen von Gründer:innen um rund 40 Prozent”, sagt Zimmerli. Ein entscheidender Faktor sei das Netzwerk, das in solchen Programmen geteilt wird. „Es ist wichtig, mit allen möglichen Leuten zu reden. Egal wo”, betont er und erzählt von einem persönlichen Erlebnis im Flugzeug. Vor einigen Jahren sei er auf einem Rückflug aus Shanghai neben einem Mann gesessen, der ein fürstliches Weingut leitete. Ein Gespräch hätte dazu geführt, dass der Fürst später persönlich in die Schweiz gereist sei, um sich das technologiegetriebene Produkt von Zimmerlis Startup anzusehen. „Auch wenn daraus keine Zusammenarbeit entstand, war es ein genialer Marketing-Gag». Zimmerli will sein Netzwerk bei Founders2 bewusst teilen und Leute vernetzen. Sein Ziel für die kommenden Jahre ist klar: Founders2 soll sich als europäischer Growth-Accelerator etablieren, mit Batches in verschiedenen Ländern, internationaler Durchmischung und einem Mindset, das über nationale Grenzen hinaus denkt. Nur so, sagt er, können Schweizer Startups langfristig im globalen Wettbewerb bestehen.
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