Von der Idee zum Produkt: Wie Sedax Startups begleitet

Eine gute Idee reicht nicht. Das ist die Erfahrung, die René Moor, CEO der Sedax AG, immer wieder mit Startups teilt. Viele junge Unternehmen entwickeln vielversprechende Technologien, scheitern aber am Übergang vom Prototyp zur Serienproduktion. Genau an diesem Punkt setzt Sedax an.

Das Zürcher Engineering-Unternehmen begleitet seit 2018 gezielt Startups mit physischen Produkten, von der ersten Idee bis zur industriellen Umsetzung. Möglich macht das ein interdisziplinäres Team von Fachleuten aus Ingenieurwesen, Industriedesign und Fertigung. Am Anfang jedes Projekts steht die saubere Analyse der eigentlichen Aufgabe. Mit Design-Thinking-Tools arbeitet Sedax gemeinsam mit dem Startup heraus, welches Problem tatsächlich gelöst werden soll, bevor es an die technische Umsetzung geht. «Der Industriedesigner denkt in Fragen, der Ingenieur denkt in Lösungen. Genau dieses Zusammenspiel hilft uns, am Anfang das richtige Problem zu finden, bevor wir es lösen», sagt René.

Mehr als nur Technik

Ein häufiger Fehler junger Unternehmen sei der einseitige Fokus auf die eigene Technologie. «Viele Gründerinnen und Gründer kommen aus Forschung oder Hochschulen. Dort steht der Prototyp im Zentrum. Am Markt zählt aber, ob ein Produkt für die Kundschaft auch wirklich einen Nutzen stiftet und sich wirtschaftlich herstellen lässt», so René. Sedax hinterfragt deshalb gemeinsam mit den Startups nicht nur die Technik, sondern auch Nutzerbedürfnisse und Geschäftsmodell. Wer diese Fragen früh klärt, spart oft viel Zeit und Geld, denn spätere Korrekturen an Produkt oder Geschäftsmodell sind deutlich teurer als eine gründliche Analyse zu Beginn.

Vom Konzept bis zur Serienreife

Wie das konkret aussieht, zeigt die Zusammenarbeit mit dem Startup marexum. Das Unternehmen entwickelt Wellnessanwendungen, die mit Licht und Frequenzen arbeiten und Entspannung sowie Vitalität fördern sollen. Sedax hat marexum von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt begleitet, von der Konzeption über die technische Entwicklung bis zur Serienreife. Hergestellt wird das Gerät heute bei der Schwesterfirma August Manser AG, die auf Präzisionsfertigung und Baugruppenmontage spezialisiert ist. «Genau das ist unser Anspruch. Ein Startup soll bei uns nicht nur eine gute Idee weiterentwickeln, sondern am Ende ein Produkt in den Händen halten, das effizient und in konstanter Qualität gefertigt werden kann», sagt René.

Alles aus einer Hand

Die grösste Hürde für Startups sieht René generell nicht in der Entwicklung selbst, sondern im Schritt danach: «Der Weg vom Prototyp zur richtigen Firma mit stabilen Prozessen ist für die meisten Gründer neu und anspruchsvoll.» Genau hier zahlt sich die Kombination mit August Manser aus: Startups haben einen einzigen Ansprechpartner, der sie durch diesen Reifeprozess begleitet, statt sich selbst durch neue Lieferanten und Prozesse zu kämpfen.

Über 20 Startups hat Sedax bereits auf diesem Weg begleitet, mit speziellen Konditionen für junge Unternehmen. Je nach Jahr machen Startup-Projekte 10 bis 20 Prozent des gesamten Projektportfolios aus, Tendenz steigend. Für René ist klar, worauf es am Ende ankommt: «Die Idee ist der Anfang. Entscheidend ist, ob daraus ein Produkt wird, das am Markt besteht. Genau dabei wollen wir Startups einen echten Vorsprung verschaffen.»

Facts & Figures

Gründung: 2002
Website: www.sedax.ch

Das könnte dich auch interessieren…

Swenja Willms
"Startups erzählen von Mut, Vision und der Bereitschaft, Risiken einzugehen und Neues zu schaffen."

FOUNDED

Videoformat

“23 Questions mit…”

In unserem neuen Format stellen wir Gründerinnen, Gründern oder Teammitgliedern 23 Fragen in einem One-Take – während wir durch die Firma gehen. Kein Skript, kein Cut, kein Studio. Nur echtes Startup-Leben.

23 Questions mit Scewo. 

Interview
Erfolgsgeschichten
Scaleups
Startups
Tipps
Geistiges Eigentum
Female Entrepreneur
Investoren & Fundraising

Eine gute Idee reicht nicht. Das ist die Erfahrung, die René Moor, CEO der Sedax AG, immer wieder mit Startups teilt. Viele junge Unternehmen entwickeln vielversprechende Technologien, scheitern aber am Übergang vom Prototyp zur Serienproduktion. Genau an diesem Punkt setzt Sedax an.

Das Zürcher Engineering-Unternehmen begleitet seit 2018 gezielt Startups mit physischen Produkten, von der ersten Idee bis zur industriellen Umsetzung. Möglich macht das ein interdisziplinäres Team von Fachleuten aus Ingenieurwesen, Industriedesign und Fertigung. Am Anfang jedes Projekts steht die saubere Analyse der eigentlichen Aufgabe. Mit Design-Thinking-Tools arbeitet Sedax gemeinsam mit dem Startup heraus, welches Problem tatsächlich gelöst werden soll, bevor es an die technische Umsetzung geht. «Der Industriedesigner denkt in Fragen, der Ingenieur denkt in Lösungen. Genau dieses Zusammenspiel hilft uns, am Anfang das richtige Problem zu finden, bevor wir es lösen», sagt René.

Mehr als nur Technik

Ein häufiger Fehler junger Unternehmen sei der einseitige Fokus auf die eigene Technologie. «Viele Gründerinnen und Gründer kommen aus Forschung oder Hochschulen. Dort steht der Prototyp im Zentrum. Am Markt zählt aber, ob ein Produkt für die Kundschaft auch wirklich einen Nutzen stiftet und sich wirtschaftlich herstellen lässt», so René. Sedax hinterfragt deshalb gemeinsam mit den Startups nicht nur die Technik, sondern auch Nutzerbedürfnisse und Geschäftsmodell. Wer diese Fragen früh klärt, spart oft viel Zeit und Geld, denn spätere Korrekturen an Produkt oder Geschäftsmodell sind deutlich teurer als eine gründliche Analyse zu Beginn.

Vom Konzept bis zur Serienreife

Wie das konkret aussieht, zeigt die Zusammenarbeit mit dem Startup marexum. Das Unternehmen entwickelt Wellnessanwendungen, die mit Licht und Frequenzen arbeiten und Entspannung sowie Vitalität fördern sollen. Sedax hat marexum von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt begleitet, von der Konzeption über die technische Entwicklung bis zur Serienreife. Hergestellt wird das Gerät heute bei der Schwesterfirma August Manser AG, die auf Präzisionsfertigung und Baugruppenmontage spezialisiert ist. «Genau das ist unser Anspruch. Ein Startup soll bei uns nicht nur eine gute Idee weiterentwickeln, sondern am Ende ein Produkt in den Händen halten, das effizient und in konstanter Qualität gefertigt werden kann», sagt René.

Alles aus einer Hand

Die grösste Hürde für Startups sieht René generell nicht in der Entwicklung selbst, sondern im Schritt danach: «Der Weg vom Prototyp zur richtigen Firma mit stabilen Prozessen ist für die meisten Gründer neu und anspruchsvoll.» Genau hier zahlt sich die Kombination mit August Manser aus: Startups haben einen einzigen Ansprechpartner, der sie durch diesen Reifeprozess begleitet, statt sich selbst durch neue Lieferanten und Prozesse zu kämpfen.

Über 20 Startups hat Sedax bereits auf diesem Weg begleitet, mit speziellen Konditionen für junge Unternehmen. Je nach Jahr machen Startup-Projekte 10 bis 20 Prozent des gesamten Projektportfolios aus, Tendenz steigend. Für René ist klar, worauf es am Ende ankommt: «Die Idee ist der Anfang. Entscheidend ist, ob daraus ein Produkt wird, das am Markt besteht. Genau dabei wollen wir Startups einen echten Vorsprung verschaffen.»

Facts & Figures

Gründung: 2002
Website: www.sedax.ch

Das könnte dich auch interessieren…

Nach oben